zum Bericht vom 25. April 2015 in der Oberhessischen Presse zum Thema "Seilbahn" schreibt Gabriele Wittmer:

Leider wird in dem Bericht der Eindruck erweckt, die "Seilbahn" sei für circa 50 Millionen Euro zu bekommen.

Diese Summe betrifft jedoch nur die Seilbahn selbst und deren konstruktive Realisierung; sie wird gar nicht in Frage gestellt.

Jedoch nicht berücksichtigt sind die Kosten aller erforderlilchen Planungsschritte (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung) sowie Peripheriebauten, Wasserbau (Uferstraße), Eschließungs- und Zufahrtsstraßen, Parkräume, der Bau von Rettungswegen und die Unterhaltskosten für diese baulichen Maßnahmen. Hierauf hat der Projektentwickler ausdrücklich hingewiesen.

Tatsächlich ist die Investition für dieses Projekt daher eher mit rund 85 Millionen anzusetzen .

Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, das die Förderung solcher Projekte nur die veranschlagte Summe (hier: 50 Millionen Euro) betrifft.

Alle darüber hinaus entstehenden Kosten, sowohl die für Investition als auch die jährlichen Folgekosten, zahlt der Marburger Steuerzahler, sie werden nicht durch Landesmittel gefördert. Ich erinnere in diesem Zusammenhang auch noch einmal an Flughafen Berlin-Brandenburg (x3), und BND-Neubau (x2) in Berlin, Stuttgart 21 (x2,5) und Elbphilharmonie Hamburg (x10).

Eine Stellungnahme von G. Wittmer aus dem Archiv "Der Ortenberger", Ausgabe 1-2015 können Sie hier nachlesen.

http://fotogallerie.ortenberggemeinde.de/index.php?album=der-ortenberger-ausgabe-1-2015&image=s.33.jpg

Eine Stellungnahme von H.-H. Althaus aus dem Archiv "Der Ortenberger", Ausgabe 1-2015 können Sie hier nachlesen.

http://fotogallerie.ortenberggemeinde.de/index.php?album=der-ortenberger-ausgabe-1-2015&image=s.28.jpg

Eine Stellungnahme von G. Wittmer aus dem Archiv "Der Ortenberger", Ausgabe 1-2015 können Sie hier nachlesen.

http://fotogallerie.ortenberggemeinde.de/index.php?album=der-ortenberger-ausgabe-1-2015&image=s.25.jpg

Oberhessische Presse vom 17.01.2015

Leserbrief zum Bericht "Scheitert die Seilbahn am Umweltschutz" vom 13.01.2015

 

Insbesondere die Aussagen von Bürgermeister Kahle: "Die Fragen zur Umweltverträglichkeit würden ganz am Ende einer Planung stehen" und "Vorher müsse erst einmal das Baurecht in einem Planfeststellungsverfahren festgelegt werden" haben mich doch sehr überrascht. Herr Bürgermeister, haben sie die Fronten gewechselt?Ich war immer der Meinung, Sie gehören den "Grünen" an, denen unsere Umwelt besonders am Herzen liegt!

Wenn das Baurecht da ist, wird nichts mehr untersucht, dann wird gebaut. Das sagt ja das Wort schon aus, es ist das Recht zum Bauen da. Es wundert mich sehr, dass Herr Kahle als für den Baubereich zuständiger Dezernent das nicht weiß.

Aus meiner beruflichen Erfahrung raus kann ich Ihnen versichern, dass in einem Planfeststellungsverfahren sämtliche Umweltfragen geklärt werden, wobei die dafür nötigen Untersuchungen beziehungsweise Gutachten vorher erfolgen und nicht erst in einem eigentlichen Verfahren. Es gibt eigentlich nur drei Möglichkeiten: 1. entweder ist der Bürgermeister in seinem Zuständigkeitsbereich vollkommen ahnungslos und er hält es auch nicht für notwendig, seine Fachbehörde vor so einer Presseaussage zu konsultieren, oder 2. er sagt wissentlich die Unwahrheit, mit welchem Ziel auch immer, oder 3. er ist falsch zitiert worden.

Wir danken Herrn van Bochove für seinen "Umweltschutzbeitrag"!

 

News

BI-Geist-Versammlungen 2017

Das nächste Treffen der Bi findet statt:

vgl. Rundmail-Information